Meine Erfahrungen mit dem Bergfreunde-Crashpad Ocun Paddy

Das Crashpad-Modell Paddy der Marke Ocun in der Bergfreunde.de-Version ist in heimischen Bouldergebieten eines der von mir am häufigsten gesichteten Crashpads. Ich selbst besitze bereits zwei Exemplare des Ocun-Paddy in den Farben Rot (Sundance) und Schwarz (Kava V2). Aber wie gut ist das Bergfreunde-Crashpad von Ocun eigentlich?

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Das rote Modell habe ich vor rund einem Jahr bei Bergfreunde für knapp unter 100 Euro erstanden – beim zweiten Modell im April 2016 habe ich bereits etwas mehr als 112 Euro ausgeben müssen. Trotzdem sind beides tolle Preise – da stört mich persönlich auch der prominente Bergfreunde-Schriftzug nicht. Immerhin kostet das gleiche Modell Paddy Sundance von Ocun bei Amazon gleich 149 Euro – ein deutlicher Preisunterschied.

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Für den Kaufpreis bekommt ihr aus meiner Sicht ein solides Crashpad, welches vor allem sehr praktisch ist. Für Einsteiger ist es sowieso perfekt geeignet. Wieso? Erstens ist das Ocun Paddy eine koppelbare Konstruktion, die durch zwei Reißverschlüsse zusammengehalten wird und sich damit sowohl in die längs als auch quer flexibel aufklappen lässt. Trotz mehrerer Absprünge direkt auf die Reißverschlüsse halten diese bisher ohne Probleme. Daneben halten zwei Aluminium-Schnallen die Crashpads beim Tragen zusammen. Das einzige Manko bisher: Die Naht in der Mitte des älteren Crashpads ist auf rund zehn Zentimetern aufgerissen – wohl durch einen harten Sprung. Das beeinträchtigt die Funktion des Crashpads zwar nicht, aber habe ich bei älteren, teureren Crashpads, bisher so nicht gesehen.

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Die Größe des Crashpads offen:120 x 100 x 9 cm/ 60 x 200 x 9 cm und geschlossen:60 x 100 x 18 cm. Damit ist es sicher nicht das größte am Markt erhältliche Crashpad, dafür ist das Ocun Paddy mit nur 4,5 Kilogramm verdammt leicht. Und mit den beiden Tragegriffen und den Rucksackträgern könnt ihr es ziemlich locker zum Boulderspot tragen.

crashpad ocun paddy

Das Außenmaterial besteht aus den Materialien Du Pont Cordura, also einem Nylon-Gewebe der Firma Cordura – hier nur der Hinweis, dass dieser Hersteller wohl angeblich nicht die volle Kontrolle über die gesamte Produktionskette hat – und Tarpaulin, das auch für Zeltmaterialien eingesetzt wird. Die Rückseite aus Tarpaulin lässt sich mit Wasser wunderbar abwischen und damit sauber verstauen.

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Das Crashpad ist nicht das teuerste, aber dafür auch nicht das dickste. Die Füllung besteht aus einer 9 cm dicken 2-Lagen Schaumkonstruktion, welche wiederum aus zu 4 cm aus PE Schaum und zu 5 cm aus PUR Schaum besteht. Einen Absprung aus bis zu 3 Metern Höhe dämpft das Crashpad damit noch einigermaßen ab, aber Wunder solltet ihr hier nicht erwarten. Wie gesagt: für Einsteiger oder Gelegenheits-Boulderer reicht das komplett aus.

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Auch in den Käufer-Bewertungen auf der Artikelseite bei Bergfreunde überwiegen die positiven Bewertungen die negativen bei Weitem. So erwähnen die Käufer am häufigsten als positive Merkmale folgende Punkte: Preis/ Leistung, Leichtigkeit, Robustheit, Tragekomfort, Dämpfung und den YKK Reißverschluss. Die negativen Bewertungen betreffen vor allem wiederum den Tragekomfort – wieso auch immer -, die angeblich schlechte Dämpfung und die schnelle Abnutzung. Letzteren Punkt würde ich unterschreiben. Auch aus meiner Sicht nutzt sich das Ocun Paddy schneller ab als ein Crashpad für 300 Euro. Einen umfangreichen Test von 24 Crashpads findet ihr auf klettern.de – mit Preisen von 170 bis 400 Euro. Einen kleinen Test zum Ocun-Crashpad gibt es dazu noch auf YouTube auf dem Kanal von Bergfreunde.

Außerdem findet ihr im Internet jede Menge Tipps zum Kauf von Crashpads. Aber Achtung, viele der Seiten verdienen selbst ihr Geld mit dem Verkauf von Crashpads – die Tipps sind daher selten Objektiv.

Aber zurück zum Ocun Paddy: Aus meiner Sicht ein tolles Preis-Leistungsverhältnis. Ich bekomme zwei der Crashpads perfekt übereinander in meinen Kofferraum, kann auch zwei Crashpads bequem tragen und sie sind flexibel durch Reißverschlusssystem und Rucksackträger.

Was sind Eure Erfahrungen mit dem Bergfreunde-Crashpad der Marke Ocun? Hinterlasst gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag.

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8 Gedanken zu “Meine Erfahrungen mit dem Bergfreunde-Crashpad Ocun Paddy

  1. ich hab selbst auch ein Ocun-Paddy und hab grundsätzlich nur gute Erfahrungen gemacht. auch von meinen Begleitern wurde mir das bestätigt. Teile deine Einschätzungen in diesem Artikel! LG Hans

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