Kurzer Erfahrungsbericht: Boulderklub Kreuzberg in Berlin

Anfang Mai habe ich in Berlin die re:publica TEN besucht. Am Abend nach dem Event habe ich die Gelegenheit genutzt und mich zum Bouldern in Berlin verabredet. Genauer gesagt im Boulderklub Kreuzberg. Es ist die einzige Boulderhalle, die im Zentrum Berlins mit den Öffentlichen gut erreichbar war für mich.

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Der Boulderklub Kreuzberg hat zwei große Räume zum Bouldern

Die Boulderhalle Boulderklub Kreuzberg befindet sich versteckt im hippen Viertel in einem Hinterhof direkt über einem Penny-Markt in der Ohlauer Straße 38 – wo es nebenbei auch Bananen und andere Energiespender gibt. Der Parkplatz vom Boulderklub ist nicht riesig, also kommt mit dem Fahrrad oder zu Fuß!

Als erstes habe ich mich mit den Schwierigkeitsgraden und Farben der Boulder im Boulderklub vertraut gemacht. Insgesamt gibt es sechs Schwierigkeitsgrade. Ich hab mich an den gelben Bouldern aufgewärmt und mich dann langsam hochgearbeitet. Die Schwierigkeitsgrade entsprechen in etwa dem, was ich auch aus dem Düsseldorfer Monkeyspot gewohnt bin.

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Schwierigkeitsgrade im Boulderklub Kreuzberg

Gewöhnungsbedürftig war für mich vor allem die Beschaffenheit der Wand. Die ist im Boulderklub nämlich nicht angeraut wie in den meisten anderen modernen Boulderhallen sondern aus glattem Holz. Auf Reibung bouldern ist hier also nicht möglich – eine kleine Umgewöhnung.

Die Boulder selbst sind dagegen alle wunderbar griffig, nicht zu neu und nicht zu alt. Besonders viel Spaß gemacht haben mir diese Elemente für Balanceakte wie in diesem Video:

Außerdem gewöhnungsbedürftig: Die Absprungmatten. Zwar sind die Wände mit geschätzten 2,50 bis 3,00 Metern nicht außergewöhnlich hoch, aber die Matten sind vergleichsweise hart und dämpfen weniger als in den Hallen, wo ich sonst immer bouldern gehe.

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Wandfläche selbst ist im Boulderklub ausreichend vorhanden, um drei Stunden durchzuziehen, ohne dass es langweilig wird. Ich würde die Halle auf rund 600 Quadratmeter Boulderfläche schätzen. Davon ein kleiner Kinderbereich mit einem Piratenboot als lustiges Gadget.

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Das Piraten-Boulder-Boot Renate im Kinderbereich des Boulderklub Kreuzberg

Der Eintritt liegt mit 9 Euro absolut im grünen Bereich – vor allem, wenn man wie ich sowieso nur einen Tag auf Durchreise ist. Für zweimal die Woche bouldern wäre mir persönlich die Halle aber wohl etwas zu klein, da ich nach zwei Stunden so gut wie alle Boulder einmal durch hatte, die im Machbaren Bereich lagen.

Trotz kleinen Mankos eine wirklich tolle Halle mit offener Atmosphäre, Café-Bereich, vielen gemütlichen Sitzgelegenheiten, guten sanitären Anlagen wie Duschen und Fußwaschbecken.

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Was ist Eure Meinung zum Boulderklub Kreuzberg? Hinterlasst gerne einen Kommentar hier unten im Blog.

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2 Gedanken zu “Kurzer Erfahrungsbericht: Boulderklub Kreuzberg in Berlin

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