3 Boulder Tipps und Tricks -Einfach besser Klettern

Gute Tipps und Tricks für besseres Bouldern gibt es im Internet wie Sand am Meer und einige davon sind gar nicht mal so schlecht. Ohne Frage, dass optimierte Bouldertechnik oder Fußtechnik, Kraftaufbau oder Yogaübungen einen positiven Effekt auf die Erfolge beim Bouldern haben. Trotzdem geht es mir oft so, dass ich bei mir persönlich signifikante Schwankungen feststelle, was mein Boulder-Vermögen angeht. Das heißt konkret: an einem Tag läuft es perfekt, an einem anderen Tag läuft es nur mit Mühe und Not. Da drück und zerre ich mir dann einen ab und trete jede Route irgendwie falsch an und kletter die Boulder wie ein Bewegungslegastheniker. Aber woran liegt das? Woran liegt es, dass mein Körper an unterschiedlichen Tagen so unterschiedlich auf Beanspruchung reagiert? Und das bei gleichbleibendem und kontinuierlichen Training in der Boulderhalle und im Fitnessstudio. Was beeinflusst meine Leistungen beim Bouldern?

Ich habe drei Boulder Tipps und Tricks zusammengefasst, die ich mit Euch teilen möchte. Disclaimer: Ich bin weder Ernährungsprofi noch Fitnesscoach – die Tipps sind daher mehr als Küchenweisheiten zu sehen.

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Tipp 1: Du boulderst, was du isst!

Nicht nur Liebe, sondern auch Bouldern geht durch den Magen. Zumindestens gibt es nach meiner persönlichen Erfahrung einen kausalen Zusammenhang zwischen der Qualität des Essens in meinem Magen und meinen Leistungen beim Bouldern. Vor allem die letzten drei Mahlzeiten wirken sich aus meiner Sicht stark darauf aus, ob ich genügend Muskelkraft abrufen kann oder nicht.

Das bedeutet, wenn ich nach der Arbeit im Büro endlich zum Bouldern komme, dann erziele ich bessere Leistungen, wenn ich zum Mittagessen am gleichen Tag keine schweren Fleischgerichte mit Soße zu mir genommen habe. Dagegen läuft es bei mir abends besser, wenn ich zum Mittag ein vegetarisches Gericht mit frischem Gemüse hatte. Und auch kurz vor dem Training am Abend versuche ich meinen Energiebedarf aufzufrischen. Das läuft bei mir am besten mit einer Banane. Müsliriegel mit viel Zucker sind dagegen für mich komplett sinnlos. Die bringen nur kurzfristig neue Energie, für zwei bis drei Stunden reicht das jedoch nicht aus. Dazu kommt: Mit vollem Magen machen Dehnübungen nur halb so viel Spaß!

Tipp 2: Gute Laune ist ansteckend!

Bouldern fängt im Kopf an! Für mich ist es der beste Sport, um meinen Kopf nach einem Arbeitstag vollkommen frei zu bekommen und mich voll und ganz auf die Boulder und ein Ziel zu konzentrieren. Aber an manchen Tagen läuft es einfach nicht. Da hab ich den Kopf nicht frei. An diesen Tagen sind meine Technik mies, der Körper nicht unter Spannung und ich hab das Gefühl, dass mir die Kreativität zum Lösen der Probleme fehlt.

Die besten Erfolge beim Bouldern erziele ich dagegen, wenn meine mentale Verfassung gut ist. Und das funktioniert bei mir am besten, wenn ich mit einer positiven Einstellung, also guter Laune, an die Boulderprobleme rangehe. Wenn ich mir einen Boulder ansehe und mir sage: „Kein Problem, den schaffst Du!“. Das klingt vielleicht klischeehaft, aber es funktioniert bei mir. Ich greife beherzter zu, traue mich kleine Leisten zu treten und spornt mich an, meine Arme lang zu machen beim Klettern.

Dagegen wirken sich schlechte Laune und eine negative Einstellung auch auf meine Leistungen aus. Ich habe weniger Mut und weniger Biss beim Zupacken von Slopern und Co. Das heißt: Denkt positiv, traut Euch was zu und lasst Euch nicht von Eurer Angst bremsen!

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Tipp 3: Das Timing macht`s!

Jeder Mensch hat seine individuelle Tageszeit, wann er oder sie am besten trainieren sollte. Bei mir ist es eindeutig nicht der Morgen und auch nicht der Vormittag. Ich versuche mittlerweile eigentlich gar nicht mehr vor 13 Uhr Bouldern zu gehen. Der Kaffee am Samstag morgen führt zu einem unruhigen Puls, was sich direkt auf meine Balancierfähigkeiten an der Wand überträgt. Vielleicht kennt ihr das, wenn Eure Fußspitzen nicht ruhig stehen oder Euch die Pumpe geht. In so einer Situation kann ich das Bouldern gleich sein lassen. Zum Bouldern muss ich relaxed sein. Das bin ich viel mehr am Nachmittag oder sogar am Abend. Nach 21 Uhr ist dann aber auch die Luft raus – da verabschiedet sich mein Körper in den Ruhezustand. Findet also Euer Zeitfenster!

Was sind Eure Erfahrungen? Schreibt es unten in die Kommentare!

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